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TÜV-Verband: Hoverboards und E-Skateboards legalisieren!

Der TÜV-Verband meldet sich beim Thema „Elektrokleinstfahrzeuge“ zu Wort. Kritisch betrachtet wird ein mögliches Mitnahmeverbot in Bussen und Bahnen. Außerdem wird gefordert, Elektronik und Stromspeicher vor der Markteinführung zu prüfen und auch Hoverboards und E-Skateboards für den Straßenverkehr zuzulassen.

E-Scooter mit Augenmaß regulieren

Laut TÜV-Verband (VdTÜV) sollten Kleinstfahrzeuge wie E-Scooter mit Augenmaß reguliert werden. Richard Goebelt, Bereichsleiter Mobilität beim TÜV-Verband: „Elektro-Tretroller sind Teil des zukünftigen Mobilitätsmixes in unseren Städten. .. Ein Mitnahmeverbot in Bussen und Bahnen widerspricht dem Mobilitätsgedanken von E-Scootern. .. Roller mit Elektromotor sind eine sinnvolle Ergänzung zu anderen Verkehrsmitteln, um kürzere Distanzen in einem urbanen Umfeld zurückzulegen.“ Daher sollte eine Mitnahme in Bussen, S-Bahnen, Straßenbahnen oder auch Nah- und Fernverkehrszügen ermöglicht werden.

Prüfungen für das Batteriemodul und die elektrische Sicherheit

Die geplante Verordnung des Bundesverkehrsministeriums (BMVI) erfasst voraussichtlich nur Fahrzeuge, die über eine Lenk- oder Haltestange verfügen, bis zu 20 km/h schnell sind und nicht mehr als 50 Kilogramm wiegen. Elektro-Skateboards oder Hover-Boards, die keinen Lenker haben, bleiben außen vor. Auch hier mahnt der TÜV-Verband eine Erweiterung an, um die bereits im Handel erhältlichen Fahrzeuge zu legalisieren. Außerdem wird gefordert, dass die Verordnung Prüfungen für das Batteriemodul und die elektrische Sicherheit zwingend vorschreibt.