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Ninebot One E+

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914,90 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

Zuletzt aktualisiert am: September 14, 2016 4:47 am

Gerätetyp
Hersteller
Geschwindigkeit (km/h)22 km/h
Reichweite (km)22 km
Gewicht (kg)13.5 kg
mit Straßenzulassung

Ninebot One E+ One-Wheel – cool und kräfteschonend unterwegs

E-Unicycle, elektrisches Einrad, One-Wheel – das sind alles Begriffe für ein und dasselbe Ding. Eine auf der Schmalseite stehende luftbereifte Scheibe mit ausgeklappten Stehflächen rechts und links, auf der man durch die Lande fährt, nur dirigiert durch Verlagerungen des Körpergewichts. Das Gute daran ist, man erlernt es intuitiv, wie man als Kleinkind das Gehen und später das Fahrradfahren durch Ausbalancieren gelernt hat. Die Fortbewegung per Monowheel kann der Bequemlichkeit dienen, als Gleichgewichtstraining oder einfach als Fun-Faktor verstanden werden, in jedem Fall zieht man damit öffentliches Interesse auf sich. Das Ninebot One C, C+ oder E+ zählt zu den Topmodellen auf den Markt. Das Modell aus dem mittelpreisigen Segment „E+“ soll hier nun etwas näher betrachtet und auch bewertet werden.

Wie das E+ aussieht

Das Ninebot One E+ ist vergleichsweise groß, bietet dafür aber Saft und Kraft, um länger und schneller fahren zu können. Auch wenn man es nicht benutzt, kann es mit dem ausklappbaren Griff auf der Oberseite handlich getragen werden, zumindest auf kurzen Strecken, denn hier hängen fünfzehn Kilo dran. Anders als die elektrischen Zweiräder besitzt das E-Einrad keinen Lenkergriff, sondern wird ausschließlich über Verlagerungen des Körpergewichts gesteuert. Neigst Du Dich nach vorne, wird es schneller, verlagerst Du Dein Gewicht nach hinten, verlangsamt es. Natürlich bewirken seitliche Neigungen dann ein Kurvenfahren.Das Schwierigste dabei wird noch sein, zu Anfang aufzusteigen, danach wird man sich rasch darauf einstellen können und wie beim Gehen ohne Nachzudenken das gewünschte Fahrverhalten über die Körperhaltung erzeugen. Mehr als 120 Kilo solltest Du aber nicht wiegen für dieses Gerät. Polster an beiden Radflanken sorgen dafür, dass man mit dem Knöchel nicht hart anschlägt und die Unterschenkel keine Druckstellen bekommen. Auch die Klapptritte sind dank gummierter Profilierung auf der Oberseite sicher zu benutzen, man wird davon nicht ungewollt abgleiten. Das Laufrad schaut nur auf der Unterseite aus der Karrosserieverkleidung heraus und ist ansonsten verborgen, wie überhaupt die Innereien spritzwassergeschützt sind. Die Verkleidung in Form eines Kunststoffringes kann abgenommen und gegen welche in anderer Farbe getauscht werden. Zum Aufpumpen des Luftreifens ist sie auch abzunehmen.

Die Komfortfunktionen über Smartphone

Das elektrische Einrad ist in der Lage, über Bluetooth mit einem mitgeführten Smartphone zu kommunizieren. Das dient jetzt aber nicht der Lenkung, sondern stellt Anzeigen zur Verfügung zu Geschwindigkeit, Batterieladezustand, Motortemperatur und zurückgelegter Strecke, neben anderen Details. Hier lässt sich eine maximale Geschwindigkeit voreinstellen. Mehrstufig lässt sich bestimmen, wie hart oder weich das Einrad auf das Dirigieren ansprechen soll. Interessant auch, dass über das Smartphone eine Art Diebstahlschutz eingesetzt werden kann; das elektrische Einrad wird gesperrt, gibt einen Warnton und kann von niemandem benutzt werden. Der Nutzer des Phones wird gleich verständigt durch Vibrationsalarm. Die App für Android und IOS ist kostenlos und wird auch ständig aktualisiert, sodass man auch später infolge Update zu eventuell neuen Funktionen kommen kann. Es ist problemlos möglich, das Ninebot One ohne Smartphone zu betreiben, doch würde Dir das Fehlen der genannten Funktionen schon aufstoßen, wenn Du sie einmal kennen und schätzen gelernt hast.

Fahrwerte

Das Ninebot One erreicht Geschwindigkeiten etwas über 20 km/h und fängt dann auch an zu warnen. Die schicken LEDs im Ring haben nicht nur eine schmückenden Charakter, sondern zeigen Dir an, wie es um den Batteriezustand bestellt ist. Soll heißen, mit aufgeladener Batterie ist die Illumination grün, bei zunehmender Entladung ändert sich der Farbwert über gelb zu rot. Das ist aber nicht fix eingestellt, sondern kann über die App auch auf persönlichen Gschmack im Farbwert umgestellt werden. Das geht bis hin zu einer Lightshow mit wechselnden Effekten, wenn Du Spaß daran hast so auffällig wie möglich umherzufahren. Das 16 Zoll Rad ist großzügig genug dimensioniert, dass Unebenheiten oder kleine Kanten problemlos damit überfahren werden können. Die Reichweite sollte je nach Batterie, Fahrweise und Körpergewicht mindestens 16 km bis 25 km betragen, Steigungen sind mit 15 % zu meistern. Näherst Du Dich der Entladung, beginnt das E-Einrad Energie zu sparen über Geschwindigkeitsbegrenzung. Der Motor ist mit 500 Watt zu Werke.

Zubehör für mehr Komfort oder als Ersatzteil

Im Ninebot One Test zeigt sich, dass das E-Einrad nicht nur auf Asphaltflächen oder Gehwegplatten sauber zu manövrieren ist, sondern auch Ausflüge ins Gelände mitmacht, wenn man nicht gerade über Steine und Stöcke oder nicht tragfähigen Untergrund steuert. Man möchte sein elektrisches Einrad ja auch schonen und nicht unnötig aufs Spiel setzen, fürs Gelände sollte man besser zu einem BMX-Bike greifen. Vorgefertigte Montagestellen ermöglichen Dir, Dein Ninebot One E-Einrad auf Wunsch mit Zubehör aufzurüsten. Das kann eine Beleuchtungsanlage sein oder ein Trolley Stick zum Führen. Der Hersteller Ninebot bietet übrigens auch Ersatzreifen und -Schläuche an. Wenn Du Dich unsicher fühlen solltest auf dem E-Einrad, kannst Du Dir ähnlich zu Stützrädern an Kinderfahrrädern solche fürs One-Wheel zulegen, die an den Tritten zum Abstützten angebracht werden. Zum sinnvollen Zubehör zählt ein Parkständer für unterwegs und ein Aufbewahrungsständer für Zuhause. Ersatzakkus gibt es von 220 bis 320 Wattstunden (für Varianten C+ oder E+).

Keine Erfahrungsberichte vorhanden


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Zuletzt aktualisiert am: September 14, 2016 4:47 am