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Cat 2Droid Hoverboard

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Gerätetyp
Hersteller
Geschwindigkeit (km/h)15 km/h
Reichweite (km)20 km
Gewicht (kg)11.5 kg
mit Straßenzulassung

Das CAT 2Droid Hoverboard kritisch im Test betrachtet

Anfang des Jahrtausends kamen futuristische Ein-Personen-Elektrofahrzeuge in Serienreife – das waren zweirädrige, einachsige Plattformen, auf denen der Nutzer stand und über eine Lenkstange sein Gefährt dirigierte. Der Boom für diese Geräte blieb aus, obwohl als Hype hoch gesteckt, doch die Idee dieser Fortbewegung breitete sich weiter aus und sorgte für weitere Innovationen auf diesem Gebiet.

So kam es 2015 mit der Entwicklung von Hoverboards (oder Balance Scooter, Two Wheel Scooter, E-Board) zu einem neuen Trend. Der Fahrer lenkt das Hoverboard, oder speziell dieses Modell von CAT Berlin, namens 2Droid, allein über weitgehend intuitive Gewichtsverlagerung auf der zweiflügeligen Standfläche.

Wie stellt sich das Produkt nun im Anwendungstest an?

Vertrauen in das Hoverboard und Vertrauen in sich selbst auf Fahrt

Zuerst mal bedeutet der Wegfall der Lenkstange eine psychologische Hemmschwelle, die zunächst vom Beginner überwunden werden muss: es gibt nichts zum Festhalten. Er muss lernen, sich auf seine Balancierkünste zu verlassen und dem Fahrzeug ein Grundvertrauen entgegenzubringen. Auf dem Weg dorthin kann es helfen, sich von einer Begleitperson Stütze geben zu lassen, während man erstmals auf die Standfläche steigt und loslegt. Doch keine Sorge, nach den ersten „Schritten“ auf dem Hoverboard zeichnet sich die Steuerung schnell als sehr intuitiv ab und kann meist in einigen Minuten erlernt werden.

An einem seitlichen Schalter setzt man den CAT 2Droid in Betrieb und bekommt zwischen den Füßen auf dem verschmälerten Verbindungsstück zwischen den beiden Standflächen anhand einer Anzeige und dem Akku-Füllstandssymbol angezeigt, dass das Hoverboard aktiviert ist. Hat man vorher in die nur 60 Minuten benötige Ladezeit investiert, indem man über die Ladebuchse und das Netzteil das Board am Haushaltsstrom saugen ließ, dürfte die Anzeige nun voll und ca. 15 bis zu 20 km Reichweite garantiert sein.

Man steigt auf und zeigt dem CAT 2Droid durch eine Neigung des Körpers nach vorne an, dass man Geschwindigkeit zuzulegen wünscht. Kurvenfahrten werden ausgelöst durch Verlagerungen nach rechts oder links, ohne den Fuß selbst bewegen zu müssen. Sich nach hinten verlagern bewirkt Abbremsungen, ja sogar Rückwärtsfahrten.

Fahrperformance und Höhenunterschiede – was schafft der CAT 2Droid?

Wenn man den Dreh erst mal heraus hat (wortwörtlich: denn der CAT 2Droid kann sich auf der Stelle drehen, Pirouetten aufführen, nun warten wir auf die ersten Zirkusvorstellungen mit Hoverboard-Tänzern), sind Fahrten bis 12 km/h drin.

Bei 10 km/h setzt eine automatische Geschwindigkeitsdrosselung ein, es braucht also niemand Angst zu haben, bergab immer schneller davonzurasen.

Der CAT 2Droid hat mit 16 cm Rädern im Durchmesser und aufgezogenen Vollgummireifen leider nicht die rudimentäre Geländegängigkeit, die man sich abseits von glatten Asphaltstrecken wünschen würde. Selbst kleine Steine können zu Hindernissen werden, die das Rad blockieren lassen. Immerhin schafft das Fahrzeug Steigungen von 15 Grad und bei Leichtgewichten auf den Trittflächen gar 25 Grad. Sobald volle 45 Grad Neigung der Oberfläche erreicht werden, schaltet sich der Two Wheel Scooter ab. Vor Fahrten bei Regen muss man wegen des vom Hersteller zugesicherten Spritzwasserschutzes wohl keine Angst haben.

Räder und Gehäuse rings herum

Die Räder erwecken den Eindruck, Radkappen mit einem Strebendesign in metallischem Look zu tragen, oder man könnte sie der angedeuteten Optik wegen auch als Fünfstreben-Felge interpretieren; durchaus sportlich wirkt das Ganze. Sie sitzen in Radhäusern, die mehr als die obere Hälfte sicher abdecken, sodass sich niemand Sorgen machen muss mit ihrer Rotation ins Gehege zu kommen. Der kleine Durchmesser ist auch das Problem, was die Überwindung von Hindernissen angeht – da wären größere Räder und auch Luftreifen statt Vollgummi vorteilhafter gewesen. In der jetzigen Form kann kein Bordstein überwunden werden und wie gesagt stellen selbst kleine Steine ernste Hindernisse auf der Strecke dar. So ist keine Geländegängigkeit für den CAT 2Droid gegeben.

Jedes Rad wird von einem eigenen 350 Watt Motor angetrieben. Die gerillten und gummierten Standflächen gleich neben den verkapselten Radhäusern sind so breit, dass sogar vier Fußsohlen darauf passen würden – gäbe es dann nicht massive Probleme mit der Interpretation von widersprüchlichen Steuerbefehlen durch ihren Andruck.

Die schwarze Kunststoffkarrosserie ist empfindlich und verlangt danach, durch Anbringung von ‚Bumpern‘, das sind ablängbare, aufklebbare Schutzauflagen, geschützt zu werden. Sonst verewigt sich jeder kleine Unfall mit Kratzern und Abscheuerungen auf dem Gehäuse.

Die zwei Reihen zu je vier blauen LEDS in den Querstreben unter den Standflächen sind als Scheinwerfer bei Nachtfahrt ungeeignet, nach hinten gewendet bieten sie, und das ist ihr gedachter Zweck, etwas Schutz davor, übersehen zu werden. Außerdem fungieren sie als Richtungsanzeiger, wenn eine Reihe der beiden bei Kurvenfahrt auf der eingeschlagenen Richtung zu blinken anfängt.

Fazit

Auf wirklich ebenen Flächen ohne Geröll und Geäst kann das Hoverboard CAT 2Droid mit seiner geringen Größe aufgrund seiner Fahrwerte und Ausdauer richtig auftrumpfen, leider findet man Outdoor selten die optimalen Bedingungen dazu, zumal es keine Straßenzulassung besitzt. Außerhalb des öffentlichen Bereichs ist der Fahrspaß jedoch garantiert. Eine 10 Zoll Variante mit Luftreifen wäre wünschenswert – wir hoffen in Zukunft hier noch etwas mehr Vielfalt bzw. weitere Modelle erwarten zu können. Sehr positiv mutet an, dass die Ladezeit nur eine Stunde beträgt. Das lässt sich also am Ende einer Fahrt am Zielort durchführen und man hat volle 15 km zur Verfügung für die Fahrt nach Hause. Leider hat das Hoverboard keine Tragegriffe und keine Tasche von Haus aus dabei, die 11,5 kg bei 39 x 45 x 17 cm lassen sich auf langen Strecken nicht so lässig herumtragen. Hier ist die Erfindungsgabe des Besitzers gefragt oder natürlich der Kauf einer geeigneten Tasche. Einen Diebstahlschutz durch eine Ankettungsmöglichkeit ist nicht vorhanden, von daher wird man den CAT 2Droid angesichts seines Anschaffungspreises nicht aus den Augen verlieren wollen.

 

Achtung: Hoverboards sind nicht für den Straßenverkehr zugelassen, es darf nicht im öffentlichen Bereich gefahren werden – ob eine Duldung auf Rad- und Gehwegen in Zukunft möglich sein wird ist noch unklar

Keine Erfahrungsberichte vorhanden


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