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Hoverboard – FAQ

1. Was ist ein Hoverboard überhaupt?
2. Sind Hoverboards gefährlich?
3. E-Board oder Hoverboard oder was?
4. Ist es schwierig Hoverboard fahren zu erlernen?
5. Für wen ist das Hoverboard geeignet?
6. Auf welchem Untergrund kann man fahren? Ist das Hoverboard wasserdicht?
7. Warum ist das Angebot so diffus und undurchsichtig?
8. Wo darf ich mit dem Hoverboard fahren (Deutschland)?
9. Wo kann ich ein Hoverboard kaufen?

1. Was ist ein Hoverboard überhaupt?
Das Hoverboard ist ein „selbstbalancierendes elektrisches Rollbrett“, 2 kleine Plattformen, auf denen der Fahrer steht, an einer 2-rädrigen Achse. Das Gerät hält durch eine elektronische Antriebsregelung selbst die Balance. Durch Gewichtsverlagerung auf dem „E-Board“ kann die Bewegung der Motoren angesprochen werden und somit gefahren werden. Nach einer kurzen Einfindungszeit fährt sich das Hoverboard ziemlich intuitiv.

2. Sind Hoverboards gefährlich?
Du hast bestimmt von brennenden Hoverboards gelesen – vielmehr Akkus oder Ladegeräte die plötzlich in Flammen standen. Die Qualität der Boards ist auf den ersten Blick nicht zu erkennen – da viele Händler nur nach einer guten Gewinnspanne bei diesem Trendprodukt ausschau gehalten haben, wurde in Vergangenheit oft günstige Ware ohne großes hinterfragen zum Leid des Verbrauchers importiert.
Gewissenhafte Händler führen nur Produkte mit hochwertigen Komponenten und geben dir Auskunft über die notwendigen Zertifizierungen. So solltest du darauf achten dass detaillierte Angaben über verbaute Akkus und das Ladegerät gemacht werden. Um ein verlässliches Produkt zu kaufen solltest du jedoch auf Anbieter zurückgreifen die Erfahrung im Bereich Elektromobilität vorweisen können.

Somit kann deine Frage nicht klar beantwortet werden. Das Risiko kann auch beim Kauf eines „namhaften Produktes“ mit hochwertigen Komponenten nicht komplett ausgeschalten werden – so können auch hier z.B. Akkus durch den Betrieb beschädigt werden (z.B. Schäden durch Aufprall oder Sturz) und dadurch das Risiko eines Folgeschadens bis hin zu Brand und Explosion erhöhen.
Wichtig: hast du bereits ein schleierhaftes Produkt erworben, dann nimmst du ein erhöhtes Brandriskio in Kauf – Gerät beim Ladevorgang immer im Auge behalten und möglichst nicht überladen, das Hoverboard im Ladevorgang an einem Ort mit Schutz vor einer Brand-Ausbreitung aufbewahren. Oder Besser noch: Retoure oder ab in den Sondermüll!

Neben aller Panikmache sollte man hier jedoch nicht vergessen: gleiches gilt natürlich für jegliche andere Akku-Produkte, so können und haben schlechte oder beschädigte Akkus in Vergangenheit selbst Smartphones explodieren oder brennen lassen. Auch schlechte oder defekte Ladegeräte könnten überhitzen oder den Akku überladen. So sollte der Ladevorgang eines Akkus generell nie unbeaufsichtigt erfolgen!
Wir raten also zu Vorsicht und einem vernünftigen Umgang mit Elektrogeräten, auch bei Produkten mit nachweisbaren Original-Produkten und Sicherheits-Siegeln.

Weiterhin ist beim Fahren der Boards auf geeignete Schutzkleidung und Schutzhelm zu achten, Verletzungen bei einem Sturz können auch bei niedrigen Geschwindigkeiten schwerwiegende Folgen haben.

Schutzfunktionen vor Tiefentladung oder Überhitzung der Akkus können einen abrupten Stopp der Boards verursachen, dies ist uns immer wieder zu Ohren gekommen und führte in Vergangenheiten auch schon zu Verletzungen der Fahrer – bei niedrigem Akkustand solltet ihr besonders auf die Reaktion eures Hoverboards achten und das eventuelle Auftreten dieses Szenarios einkalkulieren (Schutzkleidung!!). Dies tritt nicht bei jedem Board bzw. Fabrikat auf und ist natürlich besonders gefährlich wenn euer Board keinen Akkustand anzeigt!

Der abrupte Stopp tritt bei manchen Geräten auch unabhängig des Ladestandes auf, vermutlich wird dieses Verhalten durch einen verbauten Überhitzungsschutz mancher Boards ausgelöst. Bitte erfragt bei Hersteller oder Händler vor dem Kauf ob ein solcher Mechanismus verbaut ist.

Auch an dieser Stelle nochmal: ganz wichtig – Hoverboards haben nichts im Straßenverkehr (bzw. Bereich der StVO) zu suchen, dies ist nicht nur verboten sondern auch gefährlich für euch und eure Mitmenschen. Hoverboards sind ein Fun- und Hobby-Gerät und kein PKW!

3. E-Board oder Hoverboard oder was?
Der Begriff „Hoverboard“ scheint sich vermehrt als gebräuchliche Bezeichnung für dieses neue Trendgerät durchzusetzen. So wurde es auch Self Balancing Scooter, Balance Scooter, Self Balancing Board oder E-Board bezeichnet. Was auf Dauer das Rennen machen wird ist heute noch unklar.

4. Ist es schwierig Hoverboard fahren zu erlernen?
Aller Anfang ist schwer – aus persönlicher Erfahrung war es das beim Hoverboard allerdings nicht sonderlich. Das Aufsteigen ist eine Hürde, die man mit Absicherung durch eine helfende Hand oder etwas an das man sich festhalten kann, leicht überwinden kann.
Nachdem man die ersten Meter gefahren ist und ein Gefühl für das Gerät bekommen hat geht alles ziemlich intuitiv. Die Lernkurve ist also eher sehr klein.

Generell gilt: eine Sturzgefahr besteht natürlich immer, deshalb solltest du ausreichend Schutzkleidung tragen!

5. Für wen ist das Hoverboard geeignet?
Grundlegend für jeden der Spaß daran findet – natürlich gibt es auch Unterschiede bei den Hoverboards, so ist ein Gerät mit niedriger Maximalgeschwindigkeit für vorsichtige Menschen besser geeignet als die Top-Speed Modelle für Profis.

Es sind keine offizielle Empfehlungen bzw. Herstellerempfehlungen bekannt aber ein gesunder Menschenverstand sollte jedem klar machen, dass diese Boards nicht für kleine Kinder geeignet sind.

6. Auf welchem Untergrund kann man fahren? Ist das Hoverboard wasserdicht?
Am besten geeignet ist ebener Untergrund wie z.B. geteerte Plätze. Schwierigkeiten machen Offroad Fahrten in unebenem Gelände aber auch die Bordsteinkante ist nur selten vom Hoverboard zu überwinden.

Sofern nicht anders vom Hersteller angegeben sollte man es meiden mit Hoverboards durch Pfützen oder bei Regen zu fahren, die meisten Modelle sind nämlich nicht ausreichend gegen Wasser und Feuchtigkeit geschützt.

7. Warum ist das Angebot so diffus und undurchsichtig?
Zum Zeitpunkt Januar 2016 wird das Hoverboard unter mindestens 100 Handelsnamen verkauft. Händler suchen hier teilweise nur den schnellen Euro und verkaufen ein Produkt aus gleicher Herkunft – nur mit anderem Label.

Es gibt mindestens 10 Großproduzenten aus China, teilweise mit gleichen Zulieferern für Case, Akku, Motoren usw, die den Weltmarkt mit den Hoverboards versorgen wollen. Die Qualitätsunterschiede der Produkte sind horrend und es ist bei Verkaufsangeboten dringend auf nötige Sicherheitszertifizierungen der Boards zu achten!

8. Wo darf ich mit dem Hoverboard fahren (Deutschland)?
Aktuell kann das Hoverboard außerhalb des öffentlichen Bereichs gefahren werden. Eine Straßenzulassung kann das Hoverboard in Deutschland nicht erwarten, ob eine Duldung auf Rad- und Gehwegen in Zukunft genehmigt wird ist ein noch offenes Thema!

9. Wo kann ich ein Hoverboard kaufen?
Um der Vielfalt gerecht zu werden und die schwarzen Schafe auszufiltern, sind wir bemüht ständig neue Testberichte zu Hoverboards zu verfassen und nur auf Produkte erfahrener Hersteller zu verlinken. Klicke auf unsere Seite Hoverboard kaufen um eine Übersicht unserer Empfehlungen zu bekommen.

Alle Angaben ohne Gewähr!